Die Einsamkeit des Bösen

In die Einsamkeit des Bösen von Herbert Dutzler geht es um eine typische Familie in Österreich. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Mutter Alexandra, die mit ihrem Mann Anton und ihren Kindern Max und Annika. Sie leben ein ganz normales Leben, er arbeitet als Architekt, sie als Übersetzerin für Erotikromane in einem Verlag. Eines Tages gewinnt Anton 24 Millionen im Lotto und stellt damit das Leben der kompletten Familie auf den Kopf…

Alexandra fühlt sich unwohl mit so viel Geld und erinnert sich immer mehr an ihre Vergangenheit, die sie so lange erfolgreich verdrängt hatte. Wird sie diese nun einholen? Beginnt alles wieder von vorne? Muss sie sich wieder gegen das Böse wehren?
Ich mag an diesem Buch die zwei Erzählperspektiven der Protagonistin, die von Kapitel zu Kapitel zwischen ihrer Kindheit/Jugend und der Gegenwart wechseln. Bis zur ersten Hälfte war die Vergangenheit wesentlich spannender, da in der Gegenwart ständig nur über den Lottogewinn diskutiert wurde. Nach der Hälfte des Buches wurde dann endlich auch die Gegenwart etwas interessanter. 

Leider hat mich das Buch aber überhaupt nicht gepackt. Mir fehlte der angekündigte pdychologische Tiefgang und Thrill. Es war eher ein guter solider Krimi mit Cliffhanger zum Schluss. Deswegen finde ich die Bezeichnung des Buches als Kriminalroman sehr passend.

Ging es nur mir so? Hat euch das Buch besser gefallen?

Freu mich auf eure Antworten!

Chri

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